Bootstour durch Holland: Ein Reisebericht
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1 Sonntag, 08.
April 2007 um 12:34 Uhr
Von einer mehrtägigen Boots- Tour auf Kanälen und Seen habe ich schon immer geträumt. Nach längerer Vorbereitungszeit- insgesamt haben wir fast 1,5 Jahre hin und her überlegt- sollte es dann endlich im Frühjahr 2007 klappen.
10 alte, gute Freunde zeitlich für einen richtigen Männerurlaub unter einen Hut zu bekommen ist gar nicht so einfach. Schließlich wohnen die einzelnen Personen schon längst nicht mehr an einem Ort und gehen sehr unterschiedlichen Beschäftigungen nach.
Das Boot wurde nach gründlicher Recherche bereits im Dezember 2006 angemietet, Geld auf ein Konto überwiesen und ein kleines Diskussionsforum zu Organisationszwecken eingerichtet.
Unser netter Bootsvermieter Hatenboer Yachting Nieuwegein Herzlich willkommen hatte diverse Frühbucher- Rabatte anzubieten. Insgesamt hat die Tour inklusive Sprit, Gasverbrauch und Vollkaskoversicherung rund 1700 € gekostet. Lebensmittel, diverse alkoholische Getränke und was ein echter Seemann sonst noch benötigt natürlich exklusive.
Will man eine Reise auf einem Boot unternehmen, gibt es viele Dinge zu beachten und mitzunehmen. Damit man bei relativ wenig Platz die ein solches Boot bietet nicht alles doppelt und dreifach mit-schleppt und auch nichts vergisst, bietet sich ein zentraler Ort zum Austausch an. In unserem Fall hat es sich absolut bewährt ein kleines Forum einzurichten und per Rund-Mail zu kommunizieren.
Wir hielten es für eine gute Idee, Lebensmittel direkt von Beginn an im Reisegepäck zu haben. Schließlich ist man mit einem Schiff nicht so Mobil und Flexibel wie Beispielsweise mit einem Auto. 10 Packungen Spaghetti, Olivenöl, Kräuter, Gewürze, Brot, Käse und ein paar weitere Basics wanderten in unseren Einkaufswagen. Insgesamt 120 € gelassen. Wunderbar. Verhungern sollte in den ersten 2 Tagen wohl keiner der Mitreisenden.
Auch für alkoholische Getränke wurde gesorgt. Die Holländer können zwar Käse machen, vom Bier brauen verstehen sie jedoch deutlich weniger als ihre deutschen Nachbarn.
Tag 1
31.03.2007 - Samstag: Tag der Abfahrt
07:00 Nachdem ein Auto voll ist, geht es erstmal zur Sparkasse Kohle tanken.
08:00 Kurze Kippen Pause in Aachen beim Sammelpunkt.
08:30 Das erste Gruppenfoto vor der Abreise wurde geschossen. Zahlreiche weitere sollten folgen. Schließlich besitzt mittlerweile jeder Mensch, der ein wenig von sich hält, eine digitale Kamera.
08:40 Weiterfahrt bis zum erstbesten Bäcker - ewige Warterei. Schließlich hat man als angehender Matrose zahlreiche Wünsche was den Belag seiner Brote angeht. Auf hungrige Passanten die in der Schlange brav auf ihre Samstagsbrötchen warten kann in einem solchen Fall wenig Rücksicht genommen werden. Außerdem kann man ja noch schnell in die Tanke gegenüber latschen um den Nachdurst zu verarzten. Nach etwa einer halben Stunde kann es dann aber endlich weitergehen.
10:30 Ankunft- die eigentlich für 10 Uhr geplant war- in Nieuwegein.
10:50 Der ersten Schock nach Bootsbesichtigung wurde bei den ersten Bieren in der Gesprächsgruppe verarbeitet. Die luxuriösen Betten im Bug des Schiffes (Der Bug ist das Vorderteil eines Schiffsrumpfes) sind ersten Schätzungen nach etwa 1,30 m lang. Eine Toilette ist im Bug des Schiffes inklusive und grenzt direkt an das Schlafgemach an, welches für 4 Matrosen platz bietet. Sieht nach jeder menge Spaß aus.
11:40 Wir laden die Fracht ein.
12:15 Probefahrt mit einem echten Kapitän- allerdings trägt er keine Augenklappe und wirkt recht Nüchtern. Kostenpunkt: 35 € extra! Schließlich hat niemand von uns ein solches Boot zuvor gelenkt. Da das Boot eigentlich Vollkasko versichert ist, hätte man sich das Geld sparen sollen.
13:00 Lecka warmes Mittagessen. Eine schöne Gelegenheit also, sich noch einmal zu stärken bevor es dann wirklich los geht. Da hat sich unser Bootsvermieter wirklich etwas einfallen lassen. Wir bildeten uns ein, dieses Fest wurde speziell für uns- die Ehrengäste- ausgerichtet. Himmliches Gefühl. In wirklichkeit feiert der Verleiher Hatenboer Saisoneröffnung und kredenzt Hackbällchen,
Käse, Hering und einen wahnsinnigen Alleinunterhalter- Elvis höchst persönlich.
13:05 Als sich die Stimmung dem Höhepunkt nähert, fliegen versehentlich die ersten vollen Bierflaschen auf den Boden und zerdeppern.
13:15 Abflug gen Süden.
13:20 Erste Brückendurchfahrt- Problemlos gemeistert! Stimmung macht sich unter der Mannschaft breit.
13:25 Erste Schleuse- Noch wissen wir nicht, dass man ein Boot innerhalb der Schleusen lediglich festzurt und durch Festhalten, anstatt durch Festknoten, fixiert. Der Schleusenwart lächelt wissend herüber. Aufgeklärt werden wir aber erst später- durch die Gebrauchsanweisung des Schiffes.
--:-- Unter Vollgas geht`™s auf einer Hauptverkehrsader nach Rotterdam.
Die Sonne knallt, der Fahrtwind pfeift um die Nase, der Brüllwürfel gibt alles und die Bierchen schmecken während sich die meisten auf dem Sonnendeck ausruhen oder ausgeruht haben. Man bewegt sich eigentlich nur, wenn man sich ein neues Bier holen muss.
17:25 Rotterdam! und auch schon wieder verlassen.
18:10 Gouda. Mehrere Brücken wollen sich nicht mehr für uns öffnen, da nach 18 Uhr bzw. die Hauptsaison erst ab 16.April los geht. So wird nach kurzer Rücksprache mit dem Hafenmeister- der sich eigentlich in seinem wohlverdienten Urlaub befindet- am Rande der Stadt festgemacht. An der Ijsselkade hinter Schiff namens Swiss Crown- die uns in den folgenden Tagen noch mehrfach begegnen soll. Landgang und erste Besichtigung des Ortes. Goude entpuppt sich nicht gerade als Partymeile und wird unseren Ansprüchen alles andere als gerecht.
Gouda ist eine nette holländische Kleinstadt. Nicht sonderlich groß und nicht sonderlich schön. Für eine Übernachtung trotz verschlossener Brücken aber durchaus OK um Vorräte aufzufüllen :bier:
Abend klingt an Deck bei kühlem Lüftchen und Bierchen aus.
Das unser Boot mehrere Defekte aufweist wird bereits in der ersten Nacht klar. Es riecht so unerträglich nach Diesel, dass das Schlafen zum Kunststück wird.
Weitere Defekte offenbarten sich bereits während des Tages und am nächsten Morgen:
Die Batterie des Boots- von denen es 3 an der Zahl gab- war kaputt und die Stromversorgung irgendwie auch an sich defekt. Jedenfalls ist das Boot nicht mehr angesprungen und umklemmen zu einer anderen verbauten Batterie ging auch nicht.
Der Rückwärtsgang war hin. Diesen benötigt man zum bremsen und wenden des Boots.
Ein paar Impressionen aus Gouda:

Schiefes Haus in Gouda.

Goudas ganzer Stolz: Das Rathaus

Windmühlen sind in Holland äußerst beliebt.

Blick vom Boot auf Goudas Industrie.

Es mußte also ein Techniker des Verleihers her der uns aus der Patsche helfen sollte. Dieser kam dann auch innerhalb einer Stunde und hat den Kahn wieder in gang gesetzt. Allerdings sollte dies nicht der letzte defekt bleiben.

Generell ist zu sagen das in den Niederlanden ein Bootführerschein erst zur Pflicht wird, wenn das Schiff länger ist als 15 Meter ist oder schneller als 20 Km/ Std. fahren kann. Unser Boot war 14 m lang und somit von der Führerscheinpflicht befreit.
Meine Tipps nach dem ersten, erlebnisreichen Tag:
Wenn man eine Schiffsreise im Frühjahr plant, sollte man die Öffnungszeiten von Schleusen und Brücken genaustens studieren. Ganz hilfreich ist ein Brücken und Schleusen Almanak, der neben Wasserkarten zur Schiffsausrüstung gehört. Leider halten sich die Niederländer nicht immer an die Zeiten, die der Almanak ausweist.
Leider gab es auf dem Boot selber lediglich 12 Volt Strom aus dem Zigarettenanzünder. 220 Volt gibt es nur, wenn man das Boot in einem Hafen an die Stromleitung anschließt. Das hat dazu geführt, dass unsere Bootsbatterien ziemlich schnell ihre Tätigkeit eingestellt haben und wir fast im Dunkeln gesessen haben. Der Hafen blieb für uns leider an diesem Tag geschlossen.
Die Einrichtungen des Boots in Bildern:
Unsere Toilette die es 2x gab und zwar in identischer Ausführung:

Das Steuerrad Innen für Schlechtwetter- Phasen:

Die Kajüten:



Die Küche:

Ich hab für die Bilder von der Bootstour eine Galerie eingerichtet, die ich kontinuierlich erweitern werde:
/forum-showposts-photoplog/index.php?c=14
Von einer mehrtägigen Boots- Tour auf Kanälen und Seen habe ich schon immer geträumt. Nach längerer Vorbereitungszeit- insgesamt haben wir fast 1,5 Jahre hin und her überlegt- sollte es dann endlich im Frühjahr 2007 klappen.
10 alte, gute Freunde zeitlich für einen richtigen Männerurlaub unter einen Hut zu bekommen ist gar nicht so einfach. Schließlich wohnen die einzelnen Personen schon längst nicht mehr an einem Ort und gehen sehr unterschiedlichen Beschäftigungen nach.
Das Boot wurde nach gründlicher Recherche bereits im Dezember 2006 angemietet, Geld auf ein Konto überwiesen und ein kleines Diskussionsforum zu Organisationszwecken eingerichtet.
Unser netter Bootsvermieter Hatenboer Yachting Nieuwegein Herzlich willkommen hatte diverse Frühbucher- Rabatte anzubieten. Insgesamt hat die Tour inklusive Sprit, Gasverbrauch und Vollkaskoversicherung rund 1700 € gekostet. Lebensmittel, diverse alkoholische Getränke und was ein echter Seemann sonst noch benötigt natürlich exklusive.
Will man eine Reise auf einem Boot unternehmen, gibt es viele Dinge zu beachten und mitzunehmen. Damit man bei relativ wenig Platz die ein solches Boot bietet nicht alles doppelt und dreifach mit-schleppt und auch nichts vergisst, bietet sich ein zentraler Ort zum Austausch an. In unserem Fall hat es sich absolut bewährt ein kleines Forum einzurichten und per Rund-Mail zu kommunizieren.
Wir hielten es für eine gute Idee, Lebensmittel direkt von Beginn an im Reisegepäck zu haben. Schließlich ist man mit einem Schiff nicht so Mobil und Flexibel wie Beispielsweise mit einem Auto. 10 Packungen Spaghetti, Olivenöl, Kräuter, Gewürze, Brot, Käse und ein paar weitere Basics wanderten in unseren Einkaufswagen. Insgesamt 120 € gelassen. Wunderbar. Verhungern sollte in den ersten 2 Tagen wohl keiner der Mitreisenden.
Auch für alkoholische Getränke wurde gesorgt. Die Holländer können zwar Käse machen, vom Bier brauen verstehen sie jedoch deutlich weniger als ihre deutschen Nachbarn.
Tag 1
31.03.2007 - Samstag: Tag der Abfahrt
07:00 Nachdem ein Auto voll ist, geht es erstmal zur Sparkasse Kohle tanken.
08:00 Kurze Kippen Pause in Aachen beim Sammelpunkt.
08:30 Das erste Gruppenfoto vor der Abreise wurde geschossen. Zahlreiche weitere sollten folgen. Schließlich besitzt mittlerweile jeder Mensch, der ein wenig von sich hält, eine digitale Kamera.
08:40 Weiterfahrt bis zum erstbesten Bäcker - ewige Warterei. Schließlich hat man als angehender Matrose zahlreiche Wünsche was den Belag seiner Brote angeht. Auf hungrige Passanten die in der Schlange brav auf ihre Samstagsbrötchen warten kann in einem solchen Fall wenig Rücksicht genommen werden. Außerdem kann man ja noch schnell in die Tanke gegenüber latschen um den Nachdurst zu verarzten. Nach etwa einer halben Stunde kann es dann aber endlich weitergehen.
10:30 Ankunft- die eigentlich für 10 Uhr geplant war- in Nieuwegein.
10:50 Der ersten Schock nach Bootsbesichtigung wurde bei den ersten Bieren in der Gesprächsgruppe verarbeitet. Die luxuriösen Betten im Bug des Schiffes (Der Bug ist das Vorderteil eines Schiffsrumpfes) sind ersten Schätzungen nach etwa 1,30 m lang. Eine Toilette ist im Bug des Schiffes inklusive und grenzt direkt an das Schlafgemach an, welches für 4 Matrosen platz bietet. Sieht nach jeder menge Spaß aus.
11:40 Wir laden die Fracht ein.
12:15 Probefahrt mit einem echten Kapitän- allerdings trägt er keine Augenklappe und wirkt recht Nüchtern. Kostenpunkt: 35 € extra! Schließlich hat niemand von uns ein solches Boot zuvor gelenkt. Da das Boot eigentlich Vollkasko versichert ist, hätte man sich das Geld sparen sollen.
13:00 Lecka warmes Mittagessen. Eine schöne Gelegenheit also, sich noch einmal zu stärken bevor es dann wirklich los geht. Da hat sich unser Bootsvermieter wirklich etwas einfallen lassen. Wir bildeten uns ein, dieses Fest wurde speziell für uns- die Ehrengäste- ausgerichtet. Himmliches Gefühl. In wirklichkeit feiert der Verleiher Hatenboer Saisoneröffnung und kredenzt Hackbällchen,
Käse, Hering und einen wahnsinnigen Alleinunterhalter- Elvis höchst persönlich.
13:05 Als sich die Stimmung dem Höhepunkt nähert, fliegen versehentlich die ersten vollen Bierflaschen auf den Boden und zerdeppern.
13:15 Abflug gen Süden.
13:20 Erste Brückendurchfahrt- Problemlos gemeistert! Stimmung macht sich unter der Mannschaft breit.
13:25 Erste Schleuse- Noch wissen wir nicht, dass man ein Boot innerhalb der Schleusen lediglich festzurt und durch Festhalten, anstatt durch Festknoten, fixiert. Der Schleusenwart lächelt wissend herüber. Aufgeklärt werden wir aber erst später- durch die Gebrauchsanweisung des Schiffes.
--:-- Unter Vollgas geht`™s auf einer Hauptverkehrsader nach Rotterdam.
Die Sonne knallt, der Fahrtwind pfeift um die Nase, der Brüllwürfel gibt alles und die Bierchen schmecken während sich die meisten auf dem Sonnendeck ausruhen oder ausgeruht haben. Man bewegt sich eigentlich nur, wenn man sich ein neues Bier holen muss.
17:25 Rotterdam! und auch schon wieder verlassen.
18:10 Gouda. Mehrere Brücken wollen sich nicht mehr für uns öffnen, da nach 18 Uhr bzw. die Hauptsaison erst ab 16.April los geht. So wird nach kurzer Rücksprache mit dem Hafenmeister- der sich eigentlich in seinem wohlverdienten Urlaub befindet- am Rande der Stadt festgemacht. An der Ijsselkade hinter Schiff namens Swiss Crown- die uns in den folgenden Tagen noch mehrfach begegnen soll. Landgang und erste Besichtigung des Ortes. Goude entpuppt sich nicht gerade als Partymeile und wird unseren Ansprüchen alles andere als gerecht.
Gouda ist eine nette holländische Kleinstadt. Nicht sonderlich groß und nicht sonderlich schön. Für eine Übernachtung trotz verschlossener Brücken aber durchaus OK um Vorräte aufzufüllen :bier:
Abend klingt an Deck bei kühlem Lüftchen und Bierchen aus.
Das unser Boot mehrere Defekte aufweist wird bereits in der ersten Nacht klar. Es riecht so unerträglich nach Diesel, dass das Schlafen zum Kunststück wird.
Weitere Defekte offenbarten sich bereits während des Tages und am nächsten Morgen:
Die Batterie des Boots- von denen es 3 an der Zahl gab- war kaputt und die Stromversorgung irgendwie auch an sich defekt. Jedenfalls ist das Boot nicht mehr angesprungen und umklemmen zu einer anderen verbauten Batterie ging auch nicht.
Der Rückwärtsgang war hin. Diesen benötigt man zum bremsen und wenden des Boots.
Ein paar Impressionen aus Gouda:
Schiefes Haus in Gouda.
Goudas ganzer Stolz: Das Rathaus
Windmühlen sind in Holland äußerst beliebt.
Blick vom Boot auf Goudas Industrie.
Es mußte also ein Techniker des Verleihers her der uns aus der Patsche helfen sollte. Dieser kam dann auch innerhalb einer Stunde und hat den Kahn wieder in gang gesetzt. Allerdings sollte dies nicht der letzte defekt bleiben.
Generell ist zu sagen das in den Niederlanden ein Bootführerschein erst zur Pflicht wird, wenn das Schiff länger ist als 15 Meter ist oder schneller als 20 Km/ Std. fahren kann. Unser Boot war 14 m lang und somit von der Führerscheinpflicht befreit.
Meine Tipps nach dem ersten, erlebnisreichen Tag:
Wenn man eine Schiffsreise im Frühjahr plant, sollte man die Öffnungszeiten von Schleusen und Brücken genaustens studieren. Ganz hilfreich ist ein Brücken und Schleusen Almanak, der neben Wasserkarten zur Schiffsausrüstung gehört. Leider halten sich die Niederländer nicht immer an die Zeiten, die der Almanak ausweist.
Leider gab es auf dem Boot selber lediglich 12 Volt Strom aus dem Zigarettenanzünder. 220 Volt gibt es nur, wenn man das Boot in einem Hafen an die Stromleitung anschließt. Das hat dazu geführt, dass unsere Bootsbatterien ziemlich schnell ihre Tätigkeit eingestellt haben und wir fast im Dunkeln gesessen haben. Der Hafen blieb für uns leider an diesem Tag geschlossen.
Die Einrichtungen des Boots in Bildern:
Unsere Toilette die es 2x gab und zwar in identischer Ausführung:
Das Steuerrad Innen für Schlechtwetter- Phasen:
Die Kajüten:
Die Küche:
Ich hab für die Bilder von der Bootstour eine Galerie eingerichtet, die ich kontinuierlich erweitern werde:
/forum-showposts-photoplog/index.php?c=14
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3 Sonntag, 08.
April 2007 um 14:54 Uhr
Hey! Der Ausflug scheint ja nice gewesen zu sein. Die Idee finde ich großartig.
Erwarte die Fortsetzung des Berichtes, insbesondere auch Fotos einer Gruppe zehn sehr betrunkener Personen.
:mrgreen:
Hey! Der Ausflug scheint ja nice gewesen zu sein. Die Idee finde ich großartig.
Erwarte die Fortsetzung des Berichtes, insbesondere auch Fotos einer Gruppe zehn sehr betrunkener Personen.
:mrgreen:
4 Sonntag, 08.
April 2007 um 17:54 Uhr
na das klingt doch super, wir warten auf mehr fodos und berichte.
ach ja, willkommen "zuhause"
na das klingt doch super, wir warten auf mehr fodos und berichte.
ach ja, willkommen "zuhause"

Piet
Mitgliedschaft beendet
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5 Sonntag, 08.
April 2007 um 18:12 Uhr
Yeah, so ein Bild fehlt dem Board:
Der Admin in Boxershorts wie er knüppelhart über die Reling bricht. :daumehho:
| Zitat von Patient;133322 | |
|
Yeah, so ein Bild fehlt dem Board:
Der Admin in Boxershorts wie er knüppelhart über die Reling bricht. :daumehho:
6 Sonntag, 08.
April 2007 um 18:25 Uhr
@Michael und Michi: Den Bericht werde ich Stück für Stück erweitern. Es gibt viel zu schreiben weil viel erlebt wurde. Bilder muss ich noch sortieren. Meine Freunde werde ich hier allerdings nicht direkt präsentieren. Ich glaube, sie hätten sicher was dagegen. Mal gucken wie sich was entfremden lässt.
@Piet: Ich hab niemals über irgend eine Reeling gebrochen :mrgreen:
@Michael und Michi: Den Bericht werde ich Stück für Stück erweitern. Es gibt viel zu schreiben weil viel erlebt wurde. Bilder muss ich noch sortieren. Meine Freunde werde ich hier allerdings nicht direkt präsentieren. Ich glaube, sie hätten sicher was dagegen. Mal gucken wie sich was entfremden lässt.
@Piet: Ich hab niemals über irgend eine Reeling gebrochen :mrgreen:
8 Sonntag, 08.
April 2007 um 22:58 Uhr
klingt aber nach abenteuer...*sfg*...
ich lese aufmerksam mit
klingt aber nach abenteuer...*sfg*...
ich lese aufmerksam mit
9 Sonntag, 08.
April 2007 um 23:19 Uhr
ja, das ganze hatte schon ein wenig abenteuer charme. so eine bootstour macht man halt nicht alle tage.
das wunderbare an der ganze sache war aber nicht das abenteuer feeling sondern das menschen zusammen gekommen sind die sich eigentlich nur noch zu wenig gelegenheiten im jahr wirklich treffen. viele sind über ganz deutschland verteilt und wohnen nicht mehr in unmittelbarer nähe.
ich kenne die meisten der mitgereisten seit rund 17 jahren. endlich hatte man mal wieder zeit für- und miteinander ohne verpflichtungen und termine.
ja, das ganze hatte schon ein wenig abenteuer charme. so eine bootstour macht man halt nicht alle tage.
das wunderbare an der ganze sache war aber nicht das abenteuer feeling sondern das menschen zusammen gekommen sind die sich eigentlich nur noch zu wenig gelegenheiten im jahr wirklich treffen. viele sind über ganz deutschland verteilt und wohnen nicht mehr in unmittelbarer nähe.
ich kenne die meisten der mitgereisten seit rund 17 jahren. endlich hatte man mal wieder zeit für- und miteinander ohne verpflichtungen und termine.
10 Dienstag, 10.
April 2007 um 07:28 Uhr
jup, das ist wichtig, ich geh im sommer mit nem bekannten auch nach italien, er wohnt in halle ich in münchen, und seit einem jahr haben wir uns nett gesehen, weil man mit der freien zeit doch immer was anderes vorhat, und wenn man mal dann zeit hat, passts beim anderen nicht.
| Zitat | |
|
jup, das ist wichtig, ich geh im sommer mit nem bekannten auch nach italien, er wohnt in halle ich in münchen, und seit einem jahr haben wir uns nett gesehen, weil man mit der freien zeit doch immer was anderes vorhat, und wenn man mal dann zeit hat, passts beim anderen nicht.
11 Mittwoch, 11.
April 2007 um 12:32 Uhr
nachdem der erste defekt behoben war, sind wir zu neuen abenteuern aufgebrochen. mittlerweile war es sonntag und wir hatten eine verabredung mit einem weiteren kumpel und matrosen, den wir an geeigneter stelle auflesen wollten. dieser wurde von freunden an ort und stelle verbracht. ein geeigneter ankerplatz lies sich auf die schnelle nicht finden. so haben wir zum ersten mal ausprobiert, ob es mit den an bord befindlichen bodendübeln auch klappen kann.

beim versuch das boot wieder anzulassen um abzulegen, kam der nächste schrecken. das boot lies sich nicht starten. der freundliche techniker des bootsverleihers musste wieder her. diesmal kam er mit einer neuen batterie. beim ersten versuch das boot wieder vollständig in stand zu setzen, hat er leider darauf verzichtet, eine neue batterie einzubauen. die kiste war innerhalb einer stunde flott gemacht und es ging weiter zu neuen abenteuern.
unser weg sollte uns diesmal zu einem see führen an dem wir auf einem steg die untergehende sonne genossen haben.



eine unserer wichtigsten utensilien um fahne zu bekennen, habe ich im eingangsposting glatt vergessen. kurz bevor wir mit dem boot in utrecht abgelegt haben, war es natürlich von größter wichtigkeit unsere piratenfahne zu hissen.

in schleusen mit offziellen beamten und im kontakt mit der niederländischen wasserschutzpolizei erntet man natürlich kritische blicke und merkwürdige fragen.

nachdem der erste defekt behoben war, sind wir zu neuen abenteuern aufgebrochen. mittlerweile war es sonntag und wir hatten eine verabredung mit einem weiteren kumpel und matrosen, den wir an geeigneter stelle auflesen wollten. dieser wurde von freunden an ort und stelle verbracht. ein geeigneter ankerplatz lies sich auf die schnelle nicht finden. so haben wir zum ersten mal ausprobiert, ob es mit den an bord befindlichen bodendübeln auch klappen kann.
beim versuch das boot wieder anzulassen um abzulegen, kam der nächste schrecken. das boot lies sich nicht starten. der freundliche techniker des bootsverleihers musste wieder her. diesmal kam er mit einer neuen batterie. beim ersten versuch das boot wieder vollständig in stand zu setzen, hat er leider darauf verzichtet, eine neue batterie einzubauen. die kiste war innerhalb einer stunde flott gemacht und es ging weiter zu neuen abenteuern.
unser weg sollte uns diesmal zu einem see führen an dem wir auf einem steg die untergehende sonne genossen haben.
eine unserer wichtigsten utensilien um fahne zu bekennen, habe ich im eingangsposting glatt vergessen. kurz bevor wir mit dem boot in utrecht abgelegt haben, war es natürlich von größter wichtigkeit unsere piratenfahne zu hissen.
in schleusen mit offziellen beamten und im kontakt mit der niederländischen wasserschutzpolizei erntet man natürlich kritische blicke und merkwürdige fragen.
12 Sonntag, 15.
April 2007 um 07:33 Uhr
:cheer:
Hallo, ich habe mit sehr viel Interesse den Eintrag über die Bootstour ab Hatenboer gelesen.Bin selbst mit meiner Familie ab dem 20.04.2007 für 4 Tage dort. Hat noch jemand ein paar Erfahrungsberichte. Wäre toll. Danke. Ankemaus
:cheer:
Hallo, ich habe mit sehr viel Interesse den Eintrag über die Bootstour ab Hatenboer gelesen.Bin selbst mit meiner Familie ab dem 20.04.2007 für 4 Tage dort. Hat noch jemand ein paar Erfahrungsberichte. Wäre toll. Danke. Ankemaus
13 Sonntag, 15.
April 2007 um 10:35 Uhr
hallo anke. schön das du dich für meinen tourbericht interessierst. ich bin ja immer noch nciht ganz fertig. heute nachmittag wird die beschreibung weiterer tage folgen. unsere ungefähre reiseroute findest du übrigens in folgendem beitrag: /forum-showposts-7563-bootstour-holland.html#post131485 falls du konkrete fragen hast --> nur zu.
hallo anke. schön das du dich für meinen tourbericht interessierst. ich bin ja immer noch nciht ganz fertig. heute nachmittag wird die beschreibung weiterer tage folgen. unsere ungefähre reiseroute findest du übrigens in folgendem beitrag: /forum-showposts-7563-bootstour-holland.html#post131485 falls du konkrete fragen hast --> nur zu.
Piet
Mitgliedschaft beendet
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14 Mittwoch, 18.
April 2007 um 19:49 Uhr
jetzt erzähl endlich über die Dinge die mich interessieren?
Zu Amsterdam fallen mir spontan viele interessante Dinge ein :boobs:
jetzt erzähl endlich über die Dinge die mich interessieren?
Zu Amsterdam fallen mir spontan viele interessante Dinge ein :boobs:

15 Mittwoch, 18.
April 2007 um 21:13 Uhr
ja ja piet, nur keine hektik. ich überlege schon seit tagen wie ich das erlebt am besten schriftlich ordnen soll. vielleicht mach ich doch noch einen artikel in mehreren teilen draus.
ja ja piet, nur keine hektik. ich überlege schon seit tagen wie ich das erlebt am besten schriftlich ordnen soll. vielleicht mach ich doch noch einen artikel in mehreren teilen draus.
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