Das MacBook Air - Notebook im Schlankheitswahn
Es ist extrem schlank - gerade noch so als "leicht" zu bezeichnen, eher als schwerelos - und sucht immernoch seine Konkurrenz.
Genau, wir sprechen vom MacBook Air.
Es ist weder ein herkömmliches Notebook, noch ein wirkliches SubNotebook, es ist einfach nur schlank.
Doch der Mac User muss auch verzichten können.
Um ein solch schmales Notebook zu kreieren musste Apple auf eine nicht unerhebliche Zahl von Komponenten verzichten.
So gibt es beispielsweise nur einie einzige USB Buchse,
der Anwender kann also entweder eine Digitalkammera, den externen DVD Brenner von Apple (ca. 90€) oder den LAN Adapter (ca. 29€) nutzen - und das alles ohne eine externe Maus zu nutzen.
Entsprechend groß fällt auch das TouchPad aus, welches einige Gesten des IPhones unterstützt.
Schon bei der Präsentation schoss Apple über sein Ziel heraus,
als es mit dem Sony Vaio VGN-TZ verglichen wurde, welches anschließend als "übergewichtig" bezeichnet wurde.
Allerdings stecken im Pendant von Sony genau die Funktionen, die im MacBook Air fehlen -
LAN, FireWire, DVD-Brenner, Modem, Speicherkarten-Slot, Mikrofoneingang, Express-Card-Slot, einen zweiten RAM-Steckplatz, sowie das wahlweise UMTS-Modul.
Sinnvoller wäre wohl ein Vergleich mit Subnotebooks ähnlicher Zielvorgaben gewesen - Flundern wie das Fujitsu Siemens Lifebook Q messen an ihrer dicksten Stelle auch nur zwei Zentimeter.
Geschwindigkeit
Im Vergleich zur Konkurrenz setzt Apple nicht auf die ULV Versionen von Pentiums Core2Duo, die mit maximal 1,2 Ghz bestückt sind.
Apple bietet die LV Varianten mit 1,6 bzw. 1,8 Ghz
Da nun aber der Prozessor nicht das Nadelöhr darstellt, kommen wir zur Festplatte.
Die kleinen 1,8 -Zoll-Versionen der Leichtgewichte haben mit rund 25 MByte/s nur etwa die halbe Transferrate der normalen Notebook-Platten, was sich bei Bildbearbeitung oder anderem Hantieren mit großen Dateien negativ bemerkbar macht.
Gegen einen Aufpreis von ca. 899 € Setzt Apple allerdings eine kleine Flash Platte mit 64Gb ein,
was im Vergleich zur Konkurrenz um einiges schneller sein dürfte.
Im Test schneiden die schlanken Flash Platten (c/t) mit bis zu 60mbit/s ab
Der Preis
Preislich hat sich Apple gut einstellt, ein Subnotebook entsprechender Gewichtsklasse schlägt mit 1200-2000€ zu Buche,
allerdings sind diese meist bereits mit den sehr kostspieligen (USB-) Erweiterungen des MacBook Air's ausgestattet.
Zu den günstigen Leichtgewichten zählt das ab etwa 1200 Euro erhältliche Dell Latitude D430. Flash-Festplatten mit 64 GByte sind für viele der Minis ab etwa 800 Euro Aufpreis erhältlich.
Fazit
Geht man von den Features aus, gelingt mit dem schlanken Gerät ein guter Einstieg in die Subnotebook Welt.
Bisher war Apple der wohl einzige Anbieter ohne Produkt unter 2,3kg im Petto.
Mit seiner etwas eigenwilligen Kombination aus genannten Eigenschaften hebt sich der Schönling vom Rest der Notebookwelt ab, setzt neue Akzente und ist wohl vorallem für "Traveller" interessant.
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