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Dienstag, der 09. März 2010
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Montag 25. 08. 2008
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Ich bin Antifeministin
von backbug

 

Ich bin Antifeministin…

…und dazu bekenne ich mich, und dazu stehe ich, auch wenn ich in unserer Gegenwart und in meinem persönlichen und meinem weiterem Umfeld oft auf wenig Akzeptanz und Gegenliebe stoße.

Nun bin ich keine Anhängerin des radikalen Antifeminismus, der gleichbedeutend ist mit der Ablehnung der Gleichberechtigung der Geschlechter, der absoluten Verdammung der Frauenbewegung und der Ächtung aller Thesen des Feminismus, und ich weiß durchaus die Verdienste der feministischen Frauenbewegungen zu schätzen und halte einen großen Teil ihrer Forderungen und Ziele für positiv und gehe mit ihnen konform. Frauen haben ein Anrecht auf Gleichstellung in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, bei der Arbeit und im persönlichen Bereich. Sie haben einen unabdingbaren Anspruch auf kulturelle, individuelle und sexuelle Selbstbestimmung.

Gesellschaftliche Strömungen neigen zur Radikalität und zu völliger und kompromissloser Ablehnung gegenteiliger Meinungen. In logischer Folge werden die Ansichten und Forderungen übertrieben.

Das Thema ist so vielschichtig und komplex, als dass ich es hier vollständig und in der Tiefe betrachten könnte. Vielmehr will ich meine eigenen Gedanken und meine persönliche Position deutlich machen, wobei ich mich ständig frage, ob sich nicht auch offiziell ein Mittelweg in den Anschauungen finden ließe, der das Positive beider Strömungen berücksichtigt.

Im Wirrwarr der Anschauungen, Thesen, Überzeugungen und der daraus resultierenden Polemik möchte ich nur einen einzigen Punkt herausgreifen, der mich als quasi Betroffene besonders tangiert: Das Zusammenleben der Familie unter dem Gesichtspunkt, dass es in der heutigen Gesellschaft Mode geworden ist, dass sich Frauen am besten nicht mehr durch ihre Mutterrolle und ihre Aufgaben in der Familie definieren, sondern dass sie sich daneben durch Karrierestreben und Berufsleben überhaupt „verwirklichen“ sollen.

Vor gut einem Jahr führten wir im Forum eine sehr hitzige, beinahe erbitterte Diskussion über Eva Hermans Buch „Das Eva-Prinzip“, in deren Verlauf ich feststellen musste, dass Männer wohl doch die überzeugtesten Feministinnen sind. Diese Bemerkung ist selbstverständlich ironisch gemeint, doch im Kern ist sie wahr. Es ist nach der Anschauung der mitdiskutierenden Männer so einfach, Karriere und Familie unter einen Hut zu bekommen. Kurios war, dass ich als einzige Hermans Buch gelesen hatte.

Mein Argument, dass die Autorin an keiner Stelle ihres Buches fordert, Frauen sollten zurück an den Herd und sich nur noch um die Familie kümmern, zog daher nicht. Vielmehr meinte Herman, dass man es Frauen, die ganz für die Familie da sein wollten, dies auch ermöglichen sollte, ohne auf sie herabzublicken. Damit kann ich mich voll und ganz identifizieren, denn Mutter sein und einen Haushalt zu versorgen ist ein Fulltimejob.

Wenn Kinder da sind, sind Prioritäten zu setzen. Soll heißen: An erster Stelle ist dafür zu sorgen, dass die Kinder gesund und glücklich heranwachsen und dass sie gut erzogen werden. Dazu gehört, dass ich mich intensiv um sie kümmere. Wenn ich das nicht kann oder will, dann hätte ich besser auf sie verzichten sollen.
Aus diesem Grund habe ich keine Ambitionen, z.B. mein Geschäft zu vergrößern, um eine Art "Karriere" zu machen.
Kinder werden nun einmal nicht nebenbei groß.

Ich möchte an dieser Stelle ein Mitglied unseres Forums zitieren. Susan spricht mir aus der Seele:
„Die logische Konsequenz kann also nur bedeuten: Entweder Karriere und ein Stück weit Selbstaufgabe (als Frau im ursprünglichen Sinne ihres Daseins) oder Familie, Kinder und dann eben "nur" eine zeitlich und qualifiziert begrenzte Tätigkeit zum Geldverdienen. Letzteres ist keine Herabwürdigung, sondern eine realistische Betrachtung der Möglichkeiten.

Frauen sind extrem belastbar und flexibel, aber auch sie haben nur begrenzte Ressourcen zur Verfügung. Wenn sie diese zu sehr plündern, dann bleibt am Ende nur eine menschliche Hülle, gefüllt mit Frust, Ängsten und negativen Gedanken, zurück. Welcher Ehemann und welche erwachsenen Kinder stehen so jemandem dann noch auf Dauer bei? Zumal diese ja auch den Druck in ihrem eigenen Leben meistern müssen. Das Alleinsein ist - sobald die Kinder aus dem Haus sind - fast schon vorprogrammiert. Oder fahren Männer neuerdings auf ausgebrannte, depressive, zickige Frauen mittleren Alters ab, denen ihre Versagensängste und ihre Überlastung auf den Stirnfalten stehen? Nein, im Gegenteil. Junge, oberflächliche, attraktive und vermeintlich sorgenfreie Strahlemädchen werden dann von genau solchen Ehemännern als Geliebte favorisiert. Bingo!
... Ich wünsche jedem, dass er seine eigenen Ideen und Vorhaben in die Tat umsetzen kann. Aber ich kenne niemanden, der das wirklich erfolgreich geschafft hat: Abbruch der Karriere, Scheitern der Ehe, Kinder, die aus dem Ruder laufen usw. usw. usw. - DAS sind die Erfahrungen, die ich in meinem Umfeld mache. Oder eben alternativ der Verzicht auf Kinder, weil die Kraft für Karriere und Familie nicht reicht. Diese Erfahrungen/ Beobachtungen habe ich im übrigen nicht mit 30 gemacht, sondern erst gehäuft in den letzten Jahren. Also lass uns noch mal in zehn, fünfzehn Jahren drüber sprechen...

Wenn ich mich in meinem beruflichen Dunstkreis umsehe, dann gibt es zwei Kategorien berufstätiger Frauen:

1. Ambitionierte, meist sogar recht erfolgreiche Managerinnen (sogenannte "Häuptlinge"), die oftmals Beruf mit Berufung gleichsetzen und in ihrer beruflichen Tätigkeit ihre Erfüllung suchen. Unter einem 10-Stunden-Tag ist sowas kaum umzusetzen. Tendenz geht sicher eher in den 12-Stunden-Bereich. (Ausreichend Freizeit ist aber nun mal die notwendige Basis für ein funktionierendes Privat- und Familienleben.)Hier gibt es auffällig viele Singles, Geschiedene, Getrenntlebende bzw. Frauen, die Fern-/ Wochenendbeziehungen führen. Langjährige Partnerschaften scheinen meist nur dann zu funktionieren, wenn der Mann ähnlich engagiert bzw. erfolgreich ist. Kinder kommen seltenst vor (mir fällt auf Anhieb keine einzige ein).Die Arbeitgeber erwarten vollen Einsatz und bevorzugen bei Beförderungen eher die Bewerberinnen, von denen bekannt ist, dass sie keinen oder keinen ausgeprägten Kinderwunsch hegen.

2. Frauen, die Teil- oder Vollzeit in Bereichen arbeiten, die tendenziell eher den "Indianertätigkeiten" zugeordnet sind (z. B. Sachbearbeiterin, Sekretärin, Verkäuferin, um mal ein paar zu nennen). In meinem Unternehmen beispielsweise sind ausnahmslos Mütter auf solchen Positionen.“

Quelle: http://www.zimtrausch.de/forum-showposts-8850-p1-xAntiFeminismus_quot;Das_EvaPrinzipquot;.html

Eine wirkliche Gleichstellung von Mann und Frau, wie sie von den Feministen gefordert wird, kann es nicht geben. Im Arbeitleben wird von den Frauen ein 120iger Einsatz gefordert. Wollen sie sich profilieren, müssen sie mehr Können und größeren Einsatz zeigen als männliche Kollegen. Also heißt die logische Konsequenz: Entweder Karriere oder Familie. Mit der Wahl der Karriere im Beruf gibt die Frau ein gutes Stück weit sich selbst auf. Alles das, was eine Frau im eigentlichen Sinne ausmacht, rückt in den Hintergrund, oder es wird total negiert.

Ich möchte nicht falsch verstanden werden. Meine Hochachtung gilt den Frauen, die sich klar für eine Karriere und gegen Kinder entschieden haben. Sie zeigen mir, dass sie verantwortungsvoll genug sind, zu erkennen, dass beides nicht hundertprozentig in allen Forderungen und Konsequenzen erfüllbar ist. Die Überbelastung, die durch ein Streben nach einer Karriere und dem Muttersein entsteht, geht entweder zu Lasten der Familie und der Kinder oder zu Lasten der Arbeitsleistung. Was passiert denn z.B., wenn ein Kind erkrankt?

Kann es sich eine „Karrierefrau“ leisten, ihre Kraft auf dieses Kind zu konzentrieren? Das Verständnis des Vorgesetzten hält sich sicher in Grenzen.
Sollte es Frauen nicht selbst überlassen bleiben, wie sie ihr Leben ganz nach ihren eigenen Ansichten gestalten wollen? Ich wende mich strikt gegen die Herabwürdigung der „Nur“-Hausfrauen als Ergebnis der Gleichstellungstheorie der Feministen. Der Trend ist leider vorhanden, und ich habe regelrecht Mitleid mit all den Frauen, die in den Sog der Feministenbewegung geraten oder geraten sind, die sich beeinflussen lassen und meinen, eine Frau wäre nur dann vollwertig, wenn sie den Spagat zwischen vollem Berufsleben und Familie mit Kindern schafft, ohne dass eine Seite oder sie selbst dabei auf der Strecke bleibt.

Ich möchte am Schluss meiner Betrachtung, die nur an der Oberfläche der Problematik kratzen kann, ein weiteres Mal Susan zu Wort kommen lassen:

„Hier wird so viel verlangt, dass auf Dauer eine Überbelastung entsteht, die entweder zu Lasten der Familie und der Kinder, oder aber zu Lasten der Arbeitsleistung geht. Sicher kann man sich entsprechende Dienstleistungen kaufen, wie z. B. eine Nanny und eine Haushaltshilfe. Aber welche Frau mag wirklich fremden Leuten die Erziehung ihrer Kinder überlassen, wenn sie aus freien Stücken und voller Überzeugung eine liebende Mutter geworden ist? Kindergärten, und Ganztagsschulen sind zwar eine Möglichkeit zur Kinderunterbringung, die klassischen Öffnungszeiten eines Kindergartens z. B. passen aber schon mal nicht zu den Arbeitszeiten einer Führungskraft. Internate erwecken bei mir den faden Beigeschmack des "Entsorgens".“

Quelle: http://www.zimtrausch.de/forum-showposts-8850-p1-xAntiFeminismus_quot;Das_EvaPrinzipquot;.html

Was bleibt, ist für mich diese Erkenntnis: Frau zu sein bedeutet, sich in einem Alltag voller Widersprüche zu befinden.Die Arbeitswelt, in der eine Frau bestehen soll, ist vorwiegend männlich geprägt. Die meisten Frauen haben Sehnsucht nach Geborgenheit, nach einem intakten Zuhause, nach einer Familie, und doch wird von ihnen erwartet, dass sie auch im Berufleben und Karrierestreben „ihren Mann“ stehen. Ist nicht auch dieser Zwiespalt eine Ursache, dass Beziehungen immer schneller zerbrechen, dass zu wenig Kinder geboren werden oder dass ganz und gar auf Kinder verzichtet wird, die man im Falle einer angestrebten Karriere sowieso schnellstmöglich und mit schlechtem Gewissen in fremde Hände geben müsste?

Ich habe diese Frage für mich beantwortet, und deshalb nenne ich mich eine Antifeministin.

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Samstag 16. 08. 2008
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Das MacBook Air - Notebook im Schlankheitswahn
von MeisterLampe

Notebook im Schlankheitswahn - das Mac Book AirEs ist extrem schlank - gerade noch so als "leicht" zu bezeichnen, eher als schwerelos - und sucht immernoch seine Konkurrenz.
Genau, wir sprechen vom MacBook Air.
Es ist weder ein herkömmliches Notebook, noch ein wirkliches SubNotebook, es ist einfach nur schlank.

 

 

Doch der Mac User muss auch verzichten können.
 

Um ein solch schmales Notebook zu kreieren musste Apple auf eine nicht unerhebliche Zahl von Komponenten verzichten.


So gibt es beispielsweise nur einie einzige USB Buchse,
der Anwender kann also entweder eine Digitalkammera, den externen DVD Brenner von Apple (ca. 90€) oder den LAN Adapter (ca. 29€) nutzen - und das alles ohne eine externe Maus zu nutzen.

Entsprechend groß fällt auch das TouchPad aus, welches einige Gesten des IPhones unterstützt.

Schon bei der Präsentation schoss Apple über sein Ziel heraus,
als es mit dem Sony Vaio VGN-TZ verglichen wurde, welches anschließend als "übergewichtig" bezeichnet wurde.


Allerdings stecken im Pendant von Sony genau die Funktionen, die im MacBook Air fehlen -
LAN, FireWire, DVD-Brenner, Modem, Speicherkarten-Slot, Mikrofoneingang, Express-Card-Slot, einen zweiten RAM-Steckplatz, sowie das wahlweise UMTS-Modul.

Sinnvoller wäre wohl ein Vergleich mit Subnotebooks ähnlicher Zielvorgaben gewesen - Flundern wie das Fujitsu Siemens Lifebook Q messen an ihrer dicksten Stelle auch nur zwei Zentimeter.

 

 

Geschwindigkeit

 

Im Vergleich zur Konkurrenz setzt Apple nicht auf die ULV Versionen von Pentiums Core2Duo, die mit maximal 1,2 Ghz bestückt sind.
Apple bietet die LV Varianten mit 1,6 bzw. 1,8 Ghz
Da nun aber der Prozessor nicht das Nadelöhr darstellt, kommen wir zur Festplatte.
Die kleinen 1,8 -Zoll-Versionen der Leichtgewichte haben mit rund 25 MByte/s nur etwa die halbe Transferrate der normalen Notebook-Platten, was sich bei Bildbearbeitung oder anderem Hantieren mit großen Dateien negativ bemerkbar macht.

Gegen einen Aufpreis von ca. 899 € Setzt Apple allerdings eine kleine Flash Platte mit 64Gb ein,
was im Vergleich zur Konkurrenz um einiges schneller sein dürfte.
Im Test schneiden die schlanken Flash Platten (c/t) mit bis zu 60mbit/s ab

 


 

Der Preis
 

Preislich hat sich Apple gut einstellt, ein Subnotebook entsprechender Gewichtsklasse schlägt mit 1200-2000€ zu Buche,
allerdings sind diese meist bereits mit den sehr kostspieligen (USB-) Erweiterungen des MacBook Air's ausgestattet.

Zu den günstigen Leichtgewichten zählt das ab etwa 1200 Euro erhältliche Dell Latitude D430. Flash-Festplatten mit 64 GByte sind für viele der Minis ab etwa 800 Euro Aufpreis erhältlich.

 

 

Fazit


Geht man von den Features aus, gelingt mit dem schlanken Gerät ein guter Einstieg in die Subnotebook Welt.
Bisher war Apple der wohl einzige Anbieter ohne Produkt unter 2,3kg im Petto.
Mit seiner etwas eigenwilligen Kombination aus genannten Eigenschaften hebt sich der Schönling vom Rest der Notebookwelt ab, setzt neue Akzente und ist wohl vorallem für "Traveller" interessant.

 

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Freitag 15. 08. 2008
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Eine Reise durch Schweden - Mal etwas ausgefallenes
von MeisterLampe

Das im Norden Europas liegende Land Schweden ist mit seinen Metropolen Göteborg und Stockholm sowie der weitläufigen Natur häufiges Reiseziel. Und gerade in den kälteren Monaten bietet Schweden interessante und ausgefallene Angebote an.

Vor allem der Norden Schwedens ist für Extremsportler beliebt. Denn dort gibt es die meisten Wasserfälle, starke Strömungen und überhaupt viel Wasser. Was liegt da also näher als diese Gewässer mit einem Kajak zu durchqueren? Ob Anfänger oder Profi, ob mit Schlauchboot oder Kajak, hier findet jeder sein richtiges Gebiet und vor allem jede Menge Action. Die Bergregionen laden zum Klettern und Bergsteigen ein. Wirklich ausgefallen ist auch das Erklimmen von Eisfällen. Gute Eisfälle sind im Lunndörrpass in Jämtland zu finden. Ruhiger aber nicht minderspannend kann man sich mit Radtouren beschäftigen. Denn dazu gibt es in ganz Schweden viele Möglichkeiten. Abfahrten durch Wälder, eine Tour entlang endloser Weiden oder auch Kieswege bieten sich an. Wenn man die richtige Karte dabei hat, sollte man sich auch schnell zu recht finden können. Für Personen ohne Erfahrungen oder Material sind Gesamtpakete zu empfehlen. Diese enthalten die nötige Ausrüstung wie ein Fahrrad, eine Karte etc. Selbstverständlich kann auch alles einzeln geliehen werden.

Und Schweden gilt nicht umsonst als das kinderfreundlichste Land Europas, wenn nicht sogar der Welt. Denn zu günstigen Preisen ist es möglich jede Menge Spaß zu haben. Während die Kinder im Wald verstecken spielen, können die Eltern entspannt am See liegen und den Urlaub und die Natur genießen. Am Abend gibt es die Möglichkeit in einem von vielen kinderfreundlichen Restaurants zu speisen.

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Mittwoch 13. 08. 2008
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Unterwegs in Kenia - ein wahres Abenteuer
von MeisterLampe


 

Kenia liegt mit seiner Hauptstadt Nairobi im Osten Afrikas. Das Land in welchem es Januar und Februar am wärmsten ist, bietet dem Touristen einiges zu sehen. Charakteristisch ist die bunte Pflanzen und Tierwelt. Diese kann man sich auf eine der vielen Safaris durch die verschiedensten Nationalparks anschauen und erleben.

Im Südosten Kenias liegt das wohl bekannteste Nationalreservat. Das Masai Mara Reservat liegt in ungefähr 1700m Höhe und ist etwa 1672km² groß. Der Name des Parks kommt von einem den Nationalpark durchquerenden Fluss namens Mara und dem Nomadenvolk der Masai. Selbst heutzutage leben noch Masais in dem Reservat und dürfen sich relativ frei entfalten. Die Hauptattraktionen für Besucher sind natürlich die wilden Tiere. Elefanten, Löwen, Leoparden, Büffel und Nashörner sowie Geparden, Krokodile und Zebras gilt es zu bestaunen. Ein wahres Schauspiel ist die jährliche Wanderung der Gnus von der südlichen Serengeti in das Masai Mara Reservat. Am ganzen Horizont erblickt man Gnus. Auch einige Zebras und Antilopen sind auf der Suche nach besseren Weidemöglichkeiten. Beim Überqueren der Flüsse kann man Zeuge der rauen Natur werden. Denn Krokodile warten bereits auf die Gnuherden.

Der nur 392km² kleine Nationalpark Amboseli macht den Besuch in Kenia endgültig zu einem Abenteuer. Denn während sich im Vordergrund der Landschaft Elefanten und Löwen den Platz teilen überragt der im benachbarten Tansania liegende Kilimanjaro den Hintergrund. Beeindruckende Landschaftsportraits sind damit garantiert. Wer genug von trockenen Savannen hat sollte dem Lake Nakuru Nationalpark einen Besuch abstatten. Denn dort gibt es etwa 400 Vogelarten zu bestaunen. Aufgrund des Sees leben dort auch viele Wasservögel.

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Samstag 02. 08. 2008
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Barbara Erskine: Königreich der Schatten
von backbug

Barbara Erskine

Königreich der Schatten

Dieser Roman fesselte mich ebenso wie Erskines „The Lady of Hay“.
Wieder verbindet die Autorin die Gegenwart mit dem Mittelalter, nur stehen diesmal zwei Frauenschicksale im Mittelpunkt der Handlung, das der jungen Clare Royland und ihrer schottischen Ahnherrin Isobel of Fife.

Barbara Erskine: Königreich der Schatten
Titel der Originalausgabe: Kingdom of Shadows
Bastei Lübbe
ISBN3-404-12021-3

Es geht also nicht um Erinnerungen an ein früheres Leben wie in „Die Herrin von Hay“, wenn Clare in beinahe jeder Nacht von schrecklichen Träumen gequält wird, in denen sie teilhat an dramatischen, mitunter grausamen und bestürzenden Ereignissen vor dem Hintergrund des Krieges zwischen Schottland und Edward I., König von England, vor dem Hintergrund der Schlacht von Dunbar und der Schlacht von Stirling, bei der William Wallace Schottland befreite, und der Unterwerfung der Schotten im Jahre 1304.
Beide Frauen, Clare und ebenso Isobel, waren mir beim Lesen und noch lange danach sehr nah. Die eine, die unter ihrer Kinderlosigkeit und ihrem raffgierigen Ehemann litt, der sie wegen ihrer beängstigenden Träume und wegen des ererbten Familienbesitzes Duncairn Castle, das bei einem Verkauf beträchtlichen Gewinn versprach, entmündigen lassen wollte, und die andere, eine energische, tatkräftige Frau, die in ihrer Zeit nicht mehr war als ein Besitz der Männer und Spielball ihrer Intrigen und die, in einen Käfig gesperrt, im Jahre 1305 der Hinrichtung von William Wallace zusehen musste.
Das alles beschreibt Barbara Erskine sehr einfühlsam und spannend, so dass ich versucht war, die Nacht durch zu lesen, hätte ich nicht am folgenden Tag arbeiten müssen.

Geschichtlich überliefert ist Isobels Ritt nach Scone, um Robert Bruce, den sie liebte, zum König zu krönen.

Fazit:
Der Roman besticht durch Barbara Erskines unglaublich bildhafte Sprache und ihre Fähigkeit, dem Leser die agierenden Personen so nahe zu bringen, dass er mit ihnen fühlt, mit ihnen leidet und mit ihnen Glück empfindet. Hinzu kommt historische Korrektheit, und wer sich für die Geschichte Schottlands interessiert, sollte dieses Buch lesen, ohne dass er befürchten muss, dass eine in Historie eingebettete Liebesgeschichte ins Triviale abgleitet.
Sehr wertvoll fand ich zwei Anhänge: Zum einen den kurzen chronologischen Abriss der historischen Ereignisse und zum anderen eine grafische Darstellung der schottischen Erbfolge der Familien von Robert Bruce und Isobel of Fife.
Zu meiner großen Überraschung fand ich auf dem hinteren Einband des Romans eine erstaunliche Information: Barbara Erskine ist eine Nachfahrin des Schottenkönigs Robert Bruce!

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